Beim
Hausbau unterscheiden wir grundsätzlich zwischen Massivbau und
Fertigbau.
Schon während der Bauplanung geht es um die Frage der Bauweise.
Insbesondere von den Wandbaustoffen leitet sich ab,
wie solide die eigenen vier Wände auf Dauer sind und ob man sich in
seinem Haus wohl fühlt.
Beim Fertigbau denkt man zunächst ans Holz, Pappe, eine schnelle
Bauzeit und vielleicht gute Wärmedämmung.
Hingegen denkt man beim Massivbau an Steine, Mörtel und eine Bauzeit
von 4-6 Monaten.
Wir möchten die verschiedenen Meinungen zum Thema Fertighaus oder
Massivhaus hinsichtlich der Baustoffe Holz oder Stein nicht
weiter vertiefen.
Das Wort "Fertighaus" hat nichts mit dem Baustoff zu tun, denn der
Begriff besteht aus "Fertig" und "Haus".
Sie können fast jedes Haus als Fertigbau errichten. Ob Eigenheim
oder Bürokomplex: Man fertigt in einem Werk großflächige Wand- und
Deckenelemente, transportiert sie zur Baustelle und setzt sie
zusammen.
Wir bauen massiv, denn moderne Massivbaustoffe verfügen über
hervorragende Wärmeschutz-Eigenschaften und sorgen für optimale
Dämmung.
Selbst ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen an der Außenwand erreichen sie
meistens den gesetzlich vorgeschriebenen EnEV-Standard.
Dank der hohen Wärmespeicherfähigkeit von Massivbaustoffen herrscht
in einem Massivhaus angenehmes und gesundes Raumklima vor.
Das Massivhaus bietet ideale Voraussetzungen für gesundes Wohnen,
denn die Baustoffe bestehen aus natürlichen Materialien
und werden ohne den Zusatz von Chemikalien verarbeitet. Beim Massivhaus sind die Wandbaustoffe frei von Allergenen und Schadstoffen,
so werden Sie nicht durch das eigene Haus zum Allergiker.
Massivhäuser sind robust und unempfindlich. Sie erfordern wenig
Pflege und verursachen nur geringe Instandhaltungskosten, denn weder
verwittert die Fassade, noch kann Ungeziefer ihm etwas anhaben.